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	<title>Aktien Archive - Meine Geldseite</title>
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	<description>Fundiertes Wissen für deine Entscheidungen am Finanzmarkt</description>
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		<title>Nach einem Börsencrash investieren: Warum dein Bauchgefühl der schlechteste Ratgeber ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:34:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vergangenen Freitag verloren die großen US-Halbleiterwerte an einem einzigen Handelstag über zehn Prozent. So ein Tag tut weh, und er macht etwas mit dir: Sofort meldet sich eine Stimme im Kopf, die handeln will. Die eine Hälfte der Anleger denkt „raus, bevor es schlimmer wird&#8220;, die andere „rein in den Dip, der Rabatt kommt nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Freitag verloren die großen US-Halbleiterwerte an einem einzigen Handelstag über zehn Prozent. So ein Tag tut weh, und er macht etwas mit dir: Sofort meldet sich eine Stimme im Kopf, die handeln will. Die eine Hälfte der Anleger denkt „raus, bevor es schlimmer wird&#8220;, die andere „rein in den Dip, der Rabatt kommt nicht wieder&#8220;. Beide Reaktionen klingen vernünftig. Und beide haben dasselbe Problem: Sie kommen aus dem Bauch, und keine von ihnen hat vorher eine einzige Zahl angeschaut.</p>
<p>Wenn du nach einem Börsencrash investieren willst, ist genau dieser Reflex dein größter Gegner. Denn die spannende Frage ist nicht „steigt der Kurs jetzt wieder?&#8220; – die kann dir niemand seriös beantworten. Die richtige Frage lautet: Wie komme ich zu einer Einschätzung, die ich begründen kann, ohne zu raten? In diesem Artikel zeige ich dir am echten Beispiel des Freitags-Crashs, wie das geht. Ohne Mathestudium, Schritt für Schritt.</p>
<h3>Warum dein Bauch nach einem Börsencrash lügt</h3>
<p>Dein Gehirn ist nicht für die Börse gebaut, sondern fürs Überleben. Ein heftiger Kursrutsch löst dieselbe Alarmreaktion aus wie eine Gefahr im Gebüsch: Flucht. Das war über Jahrtausende sinnvoll, an der Börse kostet es Geld. Denn der Bauch verwechselt die Heftigkeit eines Ereignisses mit seiner Bedeutung. Minus zehn Prozent fühlen sich an wie eine Katastrophe, also schließt der Bauch, es muss eine sein. Stimmt aber nicht zwangsläufig.</p>
<p>Ein einzelner Absturztag sagt für sich genommen fast nichts darüber aus, wo der Index in einem halben Jahr steht. Mal war so ein Tag der Beginn einer langen Talfahrt, mal nur ein Schluckauf in einem intakten Aufwärtstrend. Der zweite Denkfehler ist das Einzelbeispiel: Der eine erinnert sich an die Finanzkrise 2008, der andere an die schnelle Erholung nach Corona 2020. Beide haben recht mit ihrer Erinnerung, und beide liegen daneben. Ein einziger Fall ist keine Grundlage. Er ist eine Anekdote.</p>
<h3>Wie ein guter Arzt denkt</h3>
<p>Stell dir vor, du gehst mit Husten zum Arzt. Eine schlechte Ärztin ruft sofort „Lungenentzündung&#8220;. Eine gute Ärztin macht zwei Schritte. Zuerst fragt sie sich, noch bevor sie dich untersucht: Wie häufig ist eine Lungenentzündung bei jemandem wie dir überhaupt? Das ist der Startwert, die nüchterne Grundhäufigkeit. Dann erst kommen die Befunde dazu. Fieber spricht dafür, eine freie Lunge dagegen. Jeder Befund verschiebt die anfängliche Einschätzung ein Stück nach oben oder unten. Am Ende steht eine begründete Wahrscheinlichkeit, keine Bauchdiagnose.</p>
<p>Dieses Vorgehen trägt einen Namen, der komplizierter klingt als die Sache selbst: Bayes&#8217;sches Denken, nach dem Mathematiker Thomas Bayes. Im Kern ist es das, was jeder Wetterdienst täglich macht. Du startest mit dem, was die Geschichte über vergleichbare Fälle weiß, und passt diesen Startwert mit den aktuellen Hinweisen an. Übertragen auf die Börse heißt das: Der Startwert kommt aus den historischen Kursen, die Befunde aus der heutigen Wirtschaftslage.</p>
<h3>Nach einem Börsencrash investieren: Was die Geschichte sagt</h3>
<p>Jetzt wird es konkret. Ich habe alle Tage seit 1994 herausgesucht, an denen der Halbleiter-Index SOX an einem einzigen Tag mehr als 7,5 Prozent verlor. Das sind 33 Fälle, von der Dotcom-Blase über die Finanzkrise bis zum Zinsschock 2022. Für jeden habe ich nachgesehen, wo der Index danach stand.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-3249 size-large alignleft" src="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-1-bauchgefuehl-vs-daten-1030x572.png" alt="" width="1030" height="572" srcset="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-1-bauchgefuehl-vs-daten-1030x572.png 1030w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-1-bauchgefuehl-vs-daten-300x167.png 300w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-1-bauchgefuehl-vs-daten-768x427.png 768w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-1-bauchgefuehl-vs-daten-705x392.png 705w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-1-bauchgefuehl-vs-daten.png 1339w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></p>
<p>Das Ergebnis ist der nüchterne Startwert: Nach 30 Tagen stand der SOX in 81 Prozent der Fälle höher, nach 60 Tagen in 69 Prozent, und selbst nach einem halben Jahr noch in 59 Prozent. Ein Absturztag ist also historisch kein verlässliches Verkaufssignal. In der Mehrheit der Fälle hat sich der Index erholt.</p>
<p>Eine erste kleine Lektion versteckt sich übrigens schon in der Crash-Zahl selbst. Die offizielle Tagesbilanz von Freitag lautet minus 10,3 Prozent, von Schlusskurs zu Schlusskurs gerechnet. Wer auf die Tageskerze im Chart schaut, sieht nur rund sechs Prozent. Der Unterschied ist eine Kurslücke über Nacht. Schau also immer genau hin, welche Zahl du eigentlich vor dir hast.</p>
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<h3>Die eine Zahl, die fast alles entscheidet</h3>
<p>Wenn du dir aus diesem Artikel nur eine Sache merkst, dann diese: Über die Erholung nach einem Crash entscheidet vor allem der Arbeitsmarkt. Teilt man die historischen Crashs danach, ob die Beschäftigung danach stabil blieb oder einbrach, gehen die Wege dramatisch auseinander. Blieb der Arbeitsmarkt robust, lag der Index nach einem halben Jahr im Schnitt zwanzig Prozent und mehr im Plus. Kippte er, schmolz dieser Gewinn auf fast null.</p>
<p>Der Grund ist Ökonomie zum Anfassen. Solange die Menschen Arbeit haben, geben sie Geld aus, die Unternehmen verdienen, die Gewinne halten, und ein Kursrückgang bleibt eine Bewertungsdelle. Verlieren sie ihre Jobs, bricht die Nachfrage weg, die Gewinne folgen, und aus der Delle wird ein Abwärtstrend. Aktuell ist das Bild klar stabil: Der Sahm-Frühwarnindikator liegt bei 0,1 und fällt, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe pendeln ruhig um 210.000, die Quote liegt flach bei 4,3 Prozent. Genau das ist die freundliche Variante. Rechnet man diese Lage in den Startwert ein, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Erholung über ein halbes Jahr von 59 auf rund 79 Prozent.</p>
<h3>Wo die Statistik schweigt: Der Durchschnitt lügt</h3>
<p>Jetzt kommt der Teil, den die meisten weglassen, und der den seriösen Analysten vom Schönrechner trennt. Eine hohe Wahrscheinlichkeit ist keine Garantie, und ein Durchschnitt verschweigt dir die halbe Wahrheit.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-3250 size-large alignleft" src="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-2-durchschnitt-verdeckt-spannweite-1030x626.png" alt="" width="1030" height="626" srcset="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-2-durchschnitt-verdeckt-spannweite-1030x626.png 1030w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-2-durchschnitt-verdeckt-spannweite-300x182.png 300w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-2-durchschnitt-verdeckt-spannweite-768x466.png 768w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-2-durchschnitt-verdeckt-spannweite-705x428.png 705w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/chart-2-durchschnitt-verdeckt-spannweite.png 1225w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></p>
<p>Im Schnitt stand der Index nach einem halben Jahr 17 Prozent höher. Dieser Durchschnitt wird aber von wenigen Ausreißern nach oben geschönt. Der mittlere Fall liegt nur bei plus sieben Prozent. Und in rund einem Drittel der Fälle stand der Index nach sechs Monaten trotzdem noch mehr als zehn Prozent tiefer. „Kein Trendwechsel&#8220; ist eben nicht dasselbe wie „kein Schmerz&#8220;. Die hohe Wahrscheinlichkeit bezieht sich auf den Endpunkt, nicht auf den holprigen Weg dorthin.</p>
<h4>Was du jetzt konkret beobachten solltest</h4>
<p>Die ganze freundliche Rechnung ruht auf zwei Annahmen, die heute noch keine Fakten sind: dass die Inflation ihren Höhepunkt gesehen hat, und dass der Arbeitsmarkt hält. Deshalb sind das die zwei Zahlen, die du in den kommenden Wochen verfolgen solltest. Steigen die wöchentlichen Erstanträge deutlich, wackelt die tragende Säule. Zieht die Inflation wieder an, dreht der Rückenwind der Notenbank in Gegenwind.</p>
<p>Beide Werte kannst du kostenlos selbst nachschauen. Die Erstanträge findest du in der FRED-Zeitreihe ICSA (fred.stlouisfed.org/series/ICSA), die für die Notenbank wichtige Kerninflation in der Reihe PCEPILFE (fred.stlouisfed.org/series/PCEPILFE). Für dein Verhalten heißt das nüchtern: kein Hauruck in beide Richtungen. Weder panisches Verkaufen noch blindes Nachladen, sondern diese zwei Frühwarn-Zahlen überwachen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Vergiss am Ende ruhig die konkrete Prozentzahl. Was bleiben soll, ist die Methode. Wenn du nach einem Börsencrash investieren willst, beantworte die Lage nicht mit „ich glaube&#8220;, sondern mit einem nachvollziehbaren Dreischritt: den Startwert aus der Geschichte holen, mit den heutigen Daten anpassen, und ehrlich bleiben über das, was die Zahlen nicht abdecken. Diese Schablone funktioniert beim nächsten Crash genauso wie beim übernächsten. Sie gibt dir keine Gewissheit, die es an der Börse nicht gibt, aber sie ersetzt dein Bauchgefühl durch etwas, das du begründen und überprüfen kannst.</p>
<p>Genau das ist der Kern meines Newsletters Makro-Kompass: keine heißen Tipps, sondern eine Denkweise, die dich unabhängig macht. Wenn du solche Analysen regelmäßig und verständlich aufbereitet haben willst, abonniere den Makro-Kompass-Newsletter. <a href="https://meine-geldseite-makrokompass.ghost.io/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Teste ihn gerne 14 Tage kostenlos.</strong></a> Keine Anlageberatung, sondern Orientierung für deine eigenen Entscheidungen.</p>
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<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="Tech-Crash vom Freitag: Kaufen, verkaufen – oder erstmal rechnen?" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/0aoEkvTvd3g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>Analystenratings Aktien: Was „Kaufen&#8220; wirklich bedeutet</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/analystenratings-aktien-was-kaufen-wirklich-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 09:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. März 2026 ist die Beiersdorf-Aktie innerhalb eines Tages um 22 Prozent eingebrochen. JPMorgan hatte an diesem Tag ein aktives „Overweight&#8220;-Rating. Goldman Sachs empfahl „Buy&#8220;. Barclays: ebenfalls „Overweight&#8220;. Fünfzehn Tage später, als der Kurs längst bei 84 Euro lag, kam das öffentliche JPMorgan-Downgrade auf „Neutral&#8220;. Wer die Schlagzeile las und dann verkaufte, hatte bereits [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. März 2026 ist die Beiersdorf-Aktie innerhalb eines Tages um 22 Prozent eingebrochen. JPMorgan hatte an diesem Tag ein aktives „Overweight&#8220;-Rating. Goldman Sachs empfahl „Buy&#8220;. Barclays: ebenfalls „Overweight&#8220;. Fünfzehn Tage später, als der Kurs längst bei 84 Euro lag, kam das öffentliche JPMorgan-Downgrade auf „Neutral&#8220;. Wer die Schlagzeile las und dann verkaufte, hatte bereits 22 Prozent verloren. Das ist kein Einzelfall. Das ist, wie das System funktioniert – und niemand erklärt es Privatanlegern.</p>
<div id="attachment_3242" style="width: 1040px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3242" class="wp-image-3242 size-large" src="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010-1030x561.png" alt="" width="1030" height="561" srcset="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010-1030x561.png 1030w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010-300x163.png 300w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010-768x419.png 768w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010-1536x837.png 1536w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010-1500x817.png 1500w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010-705x384.png 705w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/BEI_2026-05-26_11-27-13_26010.png 1835w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /><p id="caption-attachment-3242" class="wp-caption-text">Beiersdorf-Tageschart</p></div>
<p>Der 3. März 2026 ist im Beiersdorf-Chart gut sichtbar: ein langer roter Kerzenkörper, der die Aktie aus einem siebenmonatigen Aufwärtstrend reißt. Earnings-Tag. Das Quartalsergebnis hatte enttäuscht, der Nivea-Turnaround läuft langsamer als erwartet. Der Markt hat das in Sekunden eingepreist. Die Analysten-Ratings standen derweil unverändert auf Grün.</p>
<p>Interessanter als das Downgrade, das 15 Tage zu spät kam, ist ein anderes Detail: UBS hatte bereits am 4. März – einen Tag nach dem Crash – ein „Sell&#8220;-Rating. Als fast alle anderen noch abwarteten, war UBS die einzige Stimme, die klar Nein sagte. Wer das las? Vermutlich kaum jemand.</p>
<p>Sell-Ratings werden in der Berichterstattung kaum beachtet, obwohl sie hier das präziseste Signal lieferten. Und dann der 22. April: Gleiche Aktie, gleiche öffentlich verfügbaren Zahlen. Bernstein Research stuft hoch auf „Outperform&#8220;. Deutsche Bank bleibt bei „Hold&#8220;. UBS: „Neutral&#8220;. RBC Capital: „Underperform&#8220;. Vier Einschätzungen, die von kaufen bis meiden reichen – am selben Tag. Das ist kein Chaos. Das ist das System bei der Arbeit.</p>
<p><strong>Wer den Analysten bezahlt – und warum das alles erklärt </strong></p>
<p>Eine Investmentbank beschäftigt einen Analysten. Der schreibt Research über Aktien – sagen wir, den deutschen Konsumgütersektor. Dieses Research geht nicht zuerst an dich. Es geht an institutionelle Kunden: Fondsmanager, Hedgefonds, Pensionskassen. Die lesen es, handeln danach – und führen ihre Trades über die Bank aus. Damit fließen Provisionen zurück an die Bank. Das ist das Geschäftsmodell. Was bedeutet das für den Analysten persönlich? Er wird nicht dafür bewertet, ob seine Prognosen hinterher gestimmt haben. Er wird dafür bewertet, wie viel Handelsvolumen sein Research bei institutionellen Kunden ausgelöst hat. Ein Analyst, dessen Reports kaum gehandelt werden, verliert seinen Job – unabhängig davon, ob er recht hatte.</p>
<p>Und dann kommt der Informationswasserfall: Die vollständige Studie mit allen Modellen, Szenarien und dem echten Zahlenwerk geht zuerst an die zahlenden institutionellen Kunden. Dann folgt ein internes Embargo – je nach Bank 24 Stunden bis zu einer Woche –, bevor das Ergebnis für die breite Öffentlichkeit freigegeben wird. Was am Ende in deiner Nachrichten-App ankommt, ist eine vereinfachte Schlagzeile: „SAP auf KAUFEN hochgestuft.&#8220; Ein Wort. Kein Modell. Kein Kontext. Nicht weil die Information falsch ist. Sondern weil der Markt in der Zwischenzeit längst reagiert hat.</p>
<p><strong>Was „Kaufen&#8220; wirklich bedeutet </strong></p>
<p>Hier steckt das zweite große Missverständnis – und es ist mindestens so wichtig wie das erste. „Buy&#8220; klingt nach: Diese Aktie wird steigen. Das ist nicht, was ein Analyst meint. Was er meint ist: Diese Aktie wird sich in den nächsten sechs bis zwölf Monaten besser entwickeln als ihre direkten Konkurrenten in derselben Branche. Das ist ein relativer Begriff, kein absoluter. Im Bullenmarkt ist das unproblematisch: Das „Buy&#8220;-Pferd läuft am schnellsten, du machst Gewinn. Aber im Bärenmarkt laufen alle Pferde in dieselbe Richtung – nach unten. Das „Buy&#8220;-Rating bedeutet dann: Diese Aktie verliert weniger als die anderen. Minus 20 Prozent statt minus 35. Das ist analytisch korrekt und für deinen Depotstand trotzdem schmerzhaft. „Hold&#8220; bedeutet institutionell: Diese Aktie läuft wie der Markt, weder besser noch schlechter. Für einen aktiven Investor, der Alpha sucht, ist das so gut wie ein Nein. Und „Sell&#8220; ist das Gegenteil von dem, was du vielleicht denkst. Es bedeutet nicht kurz vor dem Bankrott. Es bedeutet: Diese Aktie wird ihre direkten Konkurrenten wahrscheinlich underperformen. Das Unternehmen kann trotzdem profitabel sein, gute Produkte haben und in zehn Jahren höher stehen. Sell ist immer relativ – bezogen auf die Peer Group, nicht auf eine absolute Kursprognose.</p>
<p><strong>Warum fast alles ein „Kaufen&#8220; ist </strong></p>
<p>Schau dir die Statistik an: Etwa 49 Prozent aller Analystenratings sind „Buy&#8220; oder ähnlich, 45 Prozent „Hold&#8220;, nur rund 6 Prozent „Sell&#8220;. Das ist kein Zufall. Wer eine Aktie auf Sell setzt, riskiert, von der Investor-Relations-Abteilung des Unternehmens auf die schwarze Liste gesetzt zu werden – kein CEO-Gespräch mehr, keine Guidance mehr, kein Informationsvorsprung. Die Bank, für die der Analyst arbeitet, möchte Börsengänge begleiten, Kapitalerhöhungen zeichnen, M&amp;A beraten. Wer erteilt einer Bank, deren Analyst eine Aktie öffentlich zerpflückt, einen solchen Auftrag? Und als einziger Analyst „Sell&#8220; zu sagen und dann mit dem Markt falsch zu liegen – das kann Karrieren beenden. Im Kollektiv falsch zu liegen ist hingegen normal. Das ist kein Vorwurf an die Analysten. Das sind strukturelle Anreize, die zu einem systematisch verzerrten Rating-Universum führen. Wer das weiß, liest die Verteilung der Ratings mit anderen Augen.</p>
<p><strong>So nutzt du Analystenratings als Privatanleger </strong></p>
<p>Das Beiersdorf-Beispiel und die Statistik bedeuten nicht, dass du Ratings ignorieren solltest. Sie bedeuten, dass du die richtige Frage stellst. Die falsche Frage: „Soll ich jetzt kaufen oder verkaufen?&#8220; Das beantwortet ein Rating nicht zuverlässig – dafür ist es nicht gemacht. Die richtige Frage: „Was sehen die Analysten in diesem Unternehmen, das ich noch nicht eingeordnet habe?&#8220; Das Rating ist ein Einstieg in deine eigene Analyse, nicht ihr Abschluss.</p>
<p>Drei konkrete Hinweise für den Umgang mit Ratings:</p>
<p>Schau auf die Richtung der Mehrheit – wenn fast alle Häuser gleichzeitig downgraden, ist das ein stärkeres Signal als ein einzelnes Ausreißer-Rating. Achte besonders auf die Außenseiter – UBS hatte im Beiersdorf-Fall das präziseste Signal, obwohl kaum jemand darüber berichtete. Und wenn du ein Rating in deiner Nachrichten-App liest, bist du nicht der Erste. Du bist der Letzte. Nutze es als Recherche-Einstieg, nicht als Signal zum sofortigen Handeln. Das „Kaufen&#8220; war nie für dich gedacht. Aber wenn du verstehst, für wen es gemacht wurde und wie das System funktioniert, kannst du diese Informationen trotzdem nutzen – auf deine Art, nach deinen Regeln. &#8212;</p>
<p><em>Dieser Artikel dient der Finanzbildung und stellt keine Anlageberatung dar.</em></p>
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		<title>Sind Aktien zu teuer? Drei Charts, die das wahre Bild des Marktes zeigen</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/sind-aktien-zu-teuer-drei-charts-die-das-wahre-bild-des-marktes-zeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 17:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Forward-KGV des S&#38;P 500 steht über 20. Für die üblichen Crash-Propheten ist die Sache damit erledigt: Blase, Verkaufssignal, das Ende ist nah. Ich sehe das anders. Eine einzelne Bewertungszahl im luftleeren Raum sagt dir gar nichts – weder über das Risiko noch über die Chance. Die Frage ist nicht, ob 20 viel ist. Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Forward-KGV des S&amp;P 500 steht über 20. Für die üblichen Crash-Propheten ist die Sache damit erledigt: Blase, Verkaufssignal, das Ende ist nah. Ich sehe das anders. Eine einzelne Bewertungszahl im luftleeren Raum sagt dir gar nichts – weder über das Risiko noch über die Chance.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Frage ist nicht, ob 20 viel ist. Die Frage ist, ob die Rahmenbedingungen diese Bewertung tragen oder ob du gerade an der Spitze einkaufst. Um das sauber zu beantworten, brauchst du drei Charts, die in keinem Boulevard-Finanzbeitrag vorkommen. Genau die zeige ich dir hier.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Chart 1: Cash ist zurück – das Fed-Modell sagt alles</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3182 size-large" src="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung-1030x579.png" alt="" width="1030" height="579" srcset="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung-1030x579.png 1030w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung-300x169.png 300w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung-768x432.png 768w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung-1536x864.png 1536w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung-1500x844.png 1500w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung-705x397.png 705w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/fed-bewertung.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Fed-Bewertungsmodell vergleicht die Gewinnrendite des S&amp;P 500 mit der Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen. In den 2010er-Jahren lagen Aktien hier oft drei bis vier Prozentpunkte vor Anleihen. Heute? Die Gewinnrendite des S&amp;P 500 liegt bei etwa 4,25 Prozent. Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentiert mit rund 4,4 Prozent.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Mathematik ist brutal: Die Risikoprämie für Aktien ist faktisch null. In manchen Phasen sogar negativ. Das heißt im Klartext: Wer heute den breiten Index kauft, wettet darauf, dass die Unternehmen so stark wachsen, dass sie diese fehlende Prämie über Gewinnsteigerungen wieder reinholen. Ohne dieses Wachstum sind die Kurse gegenüber dem risikolosen Zins einfach nicht mehr zu rechtfertigen.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Chart 2: Der Marktdurchschnitt lügt – die Wahrheit liegt in den Sektoren</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3184 size-large" src="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1-1030x579.png" alt="" width="1030" height="579" srcset="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1-1030x579.png 1030w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1-300x169.png 300w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1-768x432.png 768w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1-1536x864.png 1536w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1-1500x844.png 1500w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1-705x397.png 705w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/mm-chart-2026-03-26_US-SP-500-Forward-PE-Ratio-by-Sector-960x540-1.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein KGV von 20 für den gesamten S&amp;P 500 ist eine statistische Nebelkerze. Wer so denkt, übersieht, dass der Index aus elf sehr unterschiedlichen Sektoren besteht – und einer davon zieht die Zahl massiv nach oben: Immobilien mit einem Forward-KGV von rund 32.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Schau dir die Bandbreiten an, in denen sich die Sektoren historisch bewegen, und das Bild wird differenzierter:</p>
<ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Finanzsektor:</strong> Aktuell rund 15 – historisch zwischen 7 und 18. Banken und Versicherer nähern sich also dem oberen Ende ihrer eigenen Geschichte, auch wenn sie auf den ersten Blick &#8222;billig&#8220; wirken.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Technologie und Kommunikation:</strong> 21 bis 22. Klingt teuer, ist es aber im historischen Kontext nicht. Dieser Sektor stand zu Spitzenzeiten bei über 40.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Versorger und Gesundheit:</strong> 19,3 beziehungsweise 18 – beide unter dem Index-Schnitt.</li>
</ul>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Lehre für dich: Index-Investing wird in diesem Umfeld zur Falle. Wer einfach den breiten Markt kauft, kauft die teuren Sektoren mit. Stock-Picking und gezielte Sektor-Auswahl sind keine Spielerei mehr – sie sind das Mindestmaß an Sorgfaltspflicht gegenüber deinem eigenen Geld.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Chart 3: Der Misery Index – warum die hohen Bewertungen Sinn ergeben</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3185 size-large" src="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex-1030x579.png" alt="" width="1030" height="579" srcset="https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex-1030x579.png 1030w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex-300x169.png 300w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex-768x432.png 768w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex-1536x864.png 1536w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex-1500x844.png 1500w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex-705x397.png 705w, https://meine-geldseite.de/wp-content/uploads/miseryindex.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Bleibt die Frage: Warum bricht der Markt bei einem KGV von 20 nicht einfach zusammen? Die Antwort liefert der Consumer Misery Index, auch Elendsindex genannt. Die Formel ist primitiv simpel und gerade deshalb mächtig: Arbeitslosenquote plus Inflationsrate.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Aktuell steht der Index in den USA bei rund 7. Vier Prozent Arbeitslosigkeit, drei Prozent Inflation. Zum Vergleich: In echten Krisenphasen springt diese Zahl auf 13 bis 15. Solange der Misery Index niedrig bleibt, gilt: Die Menschen haben Jobs. Sie konsumieren. Die Unternehmen verdienen. Die Notenbank muss nicht panisch handeln. In einem solchen Umfeld sind hohe Bewertungen historisch völlig rational.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Problem entsteht, wenn das System kippt. Steigt die Arbeitslosigkeit auch nur leicht oder schießt die Inflation – etwa durch eine Eskalation im Nahost-Konflikt – wieder nach oben, verdampft die Rationalität der aktuellen Preise innerhalb von Wochen. Genau deshalb ist der Misery Index das Frühwarnsystem, das du jetzt täglich auf dem Schirm haben solltest.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Bonus: Wo du die Profi-Daten kostenlos bekommst</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Du brauchst kein Bloomberg-Terminal für 25.000 Euro im Jahr, um diese Charts zu sehen. Die Quelle, die ich selbst nutze, heißt <a href="http://yardeni.com" target="_blank" rel="noopener"><strong>yardeni.com</strong></a>. Reiter &#8222;Our Charts&#8220; anklicken, dann gezielt nach den &#8222;S&amp;P 500 Sectors Forward P/E Ratios&#8220; suchen. Dort wird wöchentlich aktualisiert, welche Sektoren heißlaufen und wo sich noch fundamental Luft befindet. Es ist die direkteste Möglichkeit, an Informationen zu kommen, die der durchschnittliche Privatanleger nie zu Gesicht bekommt.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Fazit: Kontext schlägt Schlagzeile</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Drei Punkte für deine Strategie:</p>
<ol class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-decimal flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Die Risikoprämie ist weg.</strong> Ohne signifikantes Gewinnwachstum lässt sich der breite Markt gegenüber Anleihen kaum noch verteidigen.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Der Durchschnitt täuscht.</strong> Schau auf die Sektor-Bewertungen im Verhältnis zu ihrer eigenen Historie – nicht auf das Index-KGV.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Behalte den Misery Index im Auge.</strong> Solange Arbeitslosigkeit und Inflation niedrig bleiben, trägt das Fundament. Kippt eine der beiden Größen, kippt auch die Rationalität der Bewertungen.</li>
</ol>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Phase, in der &#8222;den Markt kaufen&#8220; eine Strategie war, ist vorbei. Wer in diesem Umfeld passiv bleibt, überlässt seine Rendite dem Zufall – und vor allem dem teuersten Sektor im Index.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In meinem neuen YouTube-Video gehe ich diese drei Charts im Detail durch und zeige dir live, wie ich auf Yardeni navigiere und welche Sektoren ich aktuell genauer beobachte. Schau dir das Video an – die Visualisierung macht den Unterschied:</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Sind Aktien gerade zu teuer? So erkennst du, ob der Markt wirklich noch günstig ist" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/ECWHiT2sbL8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-geldseite.de/sind-aktien-zu-teuer-drei-charts-die-das-wahre-bild-des-marktes-zeigen/">Sind Aktien zu teuer? Drei Charts, die das wahre Bild des Marktes zeigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-geldseite.de">Meine Geldseite</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Zwei Aktien-Screener, die kaum ein Investor kennt</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/zwei-aktien-screener-die-kaum-ein-investor-kennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>
		<category><![CDATA[aktienscreener]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meine-geldseite.de/?p=3169</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die meisten Anleger greifen bei der Aktien-Recherche immer zu denselben zwei, drei Tools: Finviz, TradingView, vielleicht noch der Screener des eigenen Brokers. Damit findest du genau das, was alle anderen auch finden. Wenn du aber systematisch nach Setups suchen willst, die wirklich einen Edge haben, lohnt es sich, den Tellerrand zu verlassen. In meinem aktuellen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die meisten Anleger greifen bei der Aktien-Recherche immer zu denselben zwei, drei Tools: Finviz, TradingView, vielleicht noch der Screener des eigenen Brokers. Damit findest du genau das, was alle anderen auch finden. Wenn du aber systematisch nach Setups suchen willst, die wirklich einen Edge haben, lohnt es sich, den Tellerrand zu verlassen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In meinem aktuellen YouTube-Video stelle ich dir zwei Screener vor, die in der deutschen Trader-Szene erstaunlich unbekannt sind – obwohl sie beide kostenlos nutzbar sind und dir genau die Art von Kandidaten liefern, die strukturierte Investoren und Swing-Trader suchen: Aktien mit echter Momentum-Stärke und Aktien mit technisch sauberen Chartmustern.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Warum du nicht einfach Finviz nehmen solltest</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Finviz ist ein Alleskönner. Und genau das ist das Problem. Du bekommst 100 Filter, aber du musst selbst entscheiden, wie du sie kombinierst, wie du das Ergebnis sortierst und wann ein Setup &#8222;gut&#8220; ist. Das kostet Zeit – und noch wichtiger: Es führt dazu, dass jeder dieselben drei Basis-Screens fährt (niedriges KGV, hohes Wachstum, nahe 52-Wochen-Hoch) und dann mit denselben Ergebnissen handelt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die beiden Tools, die ich dir hier zeige, gehen einen anderen Weg. Beide haben eine klare inhaltliche These. Sie sagen dir: &#8222;Das hier sind die stärksten Aktien nach einer bewährten Methode.&#8220; Du musst nicht bauen, du musst nur auswählen.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Screener 1: RSL-Scan.de – Momentum nach Robert Levy</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die <strong>Relative Stärke nach Levy</strong> (RSL) ist eine der ältesten und robustesten Momentum-Kennzahlen, die es gibt. Robert A. Levy hat das Konzept 1967 im <em>Journal of Finance</em> veröffentlicht, und die Grundidee ist bestechend einfach:</p>
<blockquote class="ml-2 border-l-4 border-border-300/10 pl-4 text-text-300">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Aktien, die in den letzten Monaten stärker gelaufen sind als ihr eigener historischer Durchschnitt, laufen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in den kommenden Wochen weiter stark.</p>
</blockquote>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Berechnung ist trivial: Aktueller Kurs geteilt durch den Durchschnitt der letzten 27 Wochenschlusskurse. Wert über 1 bedeutet Stärke, Wert unter 1 bedeutet Schwäche. Der Witz: Diese simple Kennzahl hat in hunderten akademischen Studien (O&#8217;Shaughnessy, Jegadeesh, Titman) funktioniert.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Problem in der Praxis: Du müsstest die RSL-Werte für hunderte Aktien selbst berechnen, täglich aktualisieren und ranken. Genau das macht <strong>rsl-scan.de</strong> für dich – kostenlos, ohne Anmeldung.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>So nutzt du das Tool konkret:</strong></p>
<ol class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-decimal flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Öffne <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://rsl-scan.de">rsl-scan.de</a> im Browser.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Wähle dein Aktienuniversum. Zur Verfügung stehen S&amp;P 500, NASDAQ 100, Russell 2000, Dow Jones (Industrial, Transportation, Utility), DAX 40, MDAX 50 und der chinesische SSE Composite.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Entscheide zwischen <strong>26-Tage-Basis</strong> (kurzfristig, für Swing-Trader) und <strong>26-Wochen-Basis</strong> (mittelfristig, Levys Original-Einstellung).</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Du bekommst sofort ein tagesaktuelles Ranking. Die Top-20 sind deine Momentum-Kandidaten.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Markiere interessante Werte als Favoriten, damit du sie über die Wochen beobachten kannst.</li>
</ol>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Meine Empfehlung:</strong> Nutze die 26-Wochen-Basis. Levy hat seine Strategie damit entwickelt, und mittelfristige Momentum-Signale sind deutlich robuster als kurzfristige. Für die meisten Privatanleger ist ein Check alle zwei Wochen völlig ausreichend.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Was du damit machst:</strong> Die Top-Aktien aus der RSL-Liste sind dein Recherche-Pool. Das heißt <em>nicht</em>, dass du sie blind kaufst. Du nimmst die Top-10 oder Top-20 und prüfst sie anschließend auf Fundamentaldaten, aktuelle News und einen sauberen Chart. RSL ist der Filter, nicht die Entscheidung.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Screener 2: AskLivermore.com – Chartmuster vom Algorithmus gefunden</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der zweite Screener spielt in einer anderen Liga – und zielt auf eine Schwäche, die ich bei vielen Privatanlegern sehe: Sie <em>wollen</em> nach Chartmustern traden (Bull Flag, Cup &amp; Handle, VCP nach Minervini), aber sie schaffen es nicht, systematisch genug Charts zu screenen, um die wirklich sauberen Setups zu finden.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>AskLivermore</strong> löst das: Der Dienst scannt jeden Tag über 5.000 US-Aktien an NASDAQ und NYSE und sucht automatisch nach 15–20 benannten Chartmustern. Jedes gefundene Setup wird von A+ bis B benotet. Du öffnest das Dashboard, siehst die stärksten Kandidaten, bekommst den Chart mit eingezeichnetem Muster – und entscheidest dann selbst.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Betreiber sind in diesem Punkt sehr klar: Das ist ein Scanner, kein Signal-Dienst. Sie geben dir keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Sie finden die Setups, dein Job ist die Entscheidung.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>So gehst du vor:</strong></p>
<ol class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-decimal flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Registrier dich kostenlos auf <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://asklivermore.com">asklivermore.com</a>. Die Basisversion reicht für den Einstieg.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Wähle die Kategorie, die zu deinem Stil passt. Zur Auswahl stehen unter anderem Day Trading, Swing Trading, Momentum, Earnings Plays, Value &amp; Growth sowie Pre-/Post-Market.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Such dir ein konkretes Pattern aus. Für Swing-Trader sind <strong>Bull Flag</strong>, <strong>VCP (Volatility Contraction Pattern)</strong> und <strong>Cup &amp; Handle</strong> die Klassiker. Momentum-Trader schauen eher auf <strong>Minervini Trend Template</strong> oder <strong>Qullamaggie Breakout</strong>.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Die Ergebnisse werden nach Qualität sortiert. Die A+-Setups zeigen enges Consolidation-Verhalten, starkes Volumen und saubere Struktur. Die oberen Treffer sind dein Startpunkt.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">Jeder Treffer kommt mit einem Live-Chart inklusive 50-Tage-GD und eingezeichnetem Muster. Du bestätigst das Setup visuell – und erst dann gehst du auf TradingView oder in deinen Broker, um die Position zu prüfen.</li>
</ol>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Tipp für deine Routine:</strong> Ich nutze AskLivermore vor allem am Sonntagabend, um die Woche vorzubereiten. Fünf bis zehn Minuten reichen, um 15 A+-Setups zu sichten und die zwei bis drei Kandidaten auszuwählen, die zu meinem aktuellen Makro-Bias passen.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Wie du beide Tools kombinieren solltest</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die wirklich spannende Arbeit beginnt, wenn du beide Screener zusammenbringst. Meine bevorzugte Vorgehensweise:</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zuerst prüfe ich in <strong>rsl-scan.de</strong>, welche Aktien aktuell die höchste relative Stärke zeigen. Das sind meine Momentum-Kandidaten. Danach gehe ich zu <strong>AskLivermore</strong> und schaue, ob eine der Top-RSL-Aktien dort mit einem A- oder A+-Chartmuster auftaucht. Wenn ja, habe ich einen doppelt bestätigten Kandidaten: starkes Momentum + technisch sauberes Setup.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Diese Kombination ist das, was professionelle Momentum-Trader wie Mark Minervini oder Qullamaggie seit Jahren machen – nur machst du es jetzt kostenlos und in einem Bruchteil der Zeit.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Wichtige Einschränkungen</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Beide Tools sind exzellent in dem, was sie tun – aber sie sind keine Komplettlösung.</p>
<ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Kein Tool ersetzt deine eigene Analyse.</strong> Ein Bull Flag in einem fallenden Markt ist trotzdem ein fallender Markt. Prüfe immer den Makro-Kontext und die Sektor-Rotation.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Beide Screener basieren rein auf Kursdaten.</strong> Fundamentaldaten, Insider-Transaktionen, Earnings-Überraschungen musst du separat abprüfen.</li>
<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Momentum funktioniert nicht immer.</strong> In Bear-Markets oder bei scharfen Regime-Wechseln kann eine RSL-Strategie schnell in Verluste laufen. Risikomanagement bleibt Pflicht – jede Position bekommt einen Stop.</li>
</ul>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wenn du wissen willst, wie ich diese Screener konkret in meinem Research-Prozess einsetze und welche weiteren Filter ich dahinterschalte, schau dir das komplette Video auf YouTube an. Dort zeige ich beide Tools live im Browser und gehe durch zwei aktuelle Beispiele aus der laufenden Woche.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Diese 2 Aktien-Screener kennen nur wenige Anleger" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/QNSHXQTSSqM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wenn du den strukturierten Makro-Blick dahinter vertiefen willst, findest du in meinem <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://meine-geldseite-makrokompass.ghost.io/">Makro-Kompass Newsletter</a> jede Woche die aktuelle Einschätzung, in welchem Regime wir uns befinden – und wann Momentum-Strategien besonders gut funktionieren.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dividenden-Strategie: So startest du entspannt mit dem langfristigen Vermögensaufbau</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/dividenden-strategie-fuer-anfaenger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 08:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[passives einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[vermögensaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[zinseszins]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://meine-geldseite.de/?p=25</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du spielst mit dem Gedanken, dein sauer verdientes Geld endlich für dich arbeiten zu lassen? Ein kluger Entschluss! Doch bevor du loslegst, ist mein wichtigster Rat: Fang an, aber geh es langsam an. Statt direkt 10.000 Euro in eine einzige Aktie zu werfen, empfiehlt sich ein schrittweiser Einstieg. In diesem Beitrag zeige ich dir, warum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="3">Du spielst mit dem Gedanken, dein sauer verdientes Geld endlich für dich arbeiten zu lassen? Ein kluger Entschluss! Doch bevor du loslegst, ist mein wichtigster Rat: <b data-path-to-node="3" data-index-in-node="166">Fang an, aber geh es langsam an.</b></p>
<p data-path-to-node="4">Statt direkt 10.000 Euro in eine einzige Aktie zu werfen, empfiehlt sich ein schrittweiser Einstieg. In diesem Beitrag zeige ich dir, warum der sogenannte <b data-path-to-node="4" data-index-in-node="155">„Dividendenadel“</b> das perfekte Fundament für dein Depot sein kann.</p>
<h2 data-path-to-node="5">Back to the Basics: Warum Dividenden wieder im Trend liegen</h2>
<p data-path-to-node="6">Vor dem „Dotcom-Hype“ der Jahrtausendwende war es völlig normal: Man kaufte Aktien nicht nur wegen der Hoffnung auf Kurssteigerungen, sondern vor allem wegen der <b data-path-to-node="6" data-index-in-node="162">Dividende</b>.</p>
<p data-path-to-node="7">Die Dividende ist dein Anteil am Gewinn eines Unternehmens. Viele solide Firmen schütten jährlich (oder sogar quartalsweise) 4 %, 5 % oder mehr an ihre Aktionäre aus. Wenn ein Unternehmen diese Zahlungen seit Jahrzehnten leistet und sogar regelmäßig steigert, spricht man vom <b data-path-to-node="7" data-index-in-node="276">Dividendenadel</b>. Diese Aktien bieten eine Stabilität, die gerade für Börsenneulinge ideal ist.</p>
<h2 data-path-to-node="8">Wann ist der beste Zeitpunkt für den Börseneinstieg?</h2>
<p data-path-to-node="9">Die meistgestellte Frage lautet: „Wann soll ich kaufen?“ Die ehrliche Antwort: <b data-path-to-node="9" data-index-in-node="79">Niemand weiß es.</b> Niemand kann kurzfristige Marktschwankungen oder den nächsten Crash exakt vorhersagen.</p>
<p data-path-to-node="10">Wer auf den „perfekten“ Moment wartet, verpasst oft die besten Renditephasen. Mein Tipp: Halte erst einmal den Zeh ins Wasser. Trau dich und starte zum Beispiel mit einer ersten Tranche von 1.000 Euro.</p>
<h3 data-path-to-node="11">Drei spannende Aktien aus dem Dividendenadel</h3>
<p data-path-to-node="12">Hier sind drei Beispiele für Unternehmen, die für ihre verlässlichen Ausschüttungen bekannt sind (Stand der Daten beispielhaft):</p>
<ol start="1" data-path-to-node="13">
<li>
<p data-path-to-node="13,0,0"><b data-path-to-node="13,0,0" data-index-in-node="0">Altria Group (Tabak):</b> Eine Dividendenrendite von ca. 7,8 % und Steigerungen seit fast 50 Jahren. Durch den Zinseszinseffekt (Wiederanlage der Dividende) kann sich dein Kapital hier statistisch gesehen alle 10 Jahre verdoppeln.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="13,1,0"><b data-path-to-node="13,1,0" data-index-in-node="0">Old Republic (Versicherungen):</b> Wer es lieber konservativer mag, findet hier eine Holding mit ca. 7,7 % Rendite und 38 Jahren kontinuierlicher Steigerungen.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="13,2,0"><b data-path-to-node="13,2,0" data-index-in-node="0">AT&amp;T (Telekommunikation):</b> Ein Klassiker mit einer Rendite von ca. 5,5 %, der seit über 35 Jahren seine Aktionäre zuverlässig am Erfolg beteiligt.</p>
</li>
</ol>
<blockquote data-path-to-node="14">
<p data-path-to-node="14,0"><b data-path-to-node="14,0" data-index-in-node="0">Wichtig:</b> Aktien sind kein Tagesgeldkonto. Kursschwankungen gehören dazu. Doch bei dieser Strategie liegt der Fokus auf <b data-path-to-node="14,0" data-index-in-node="119">passiven Einkommensströmen</b> durch Zinszahlungen, die sich langfristig auszahlen.</p>
</blockquote>
<h2 data-path-to-node="15">Profi-Tipp: Strategie mit System</h2>
<p data-path-to-node="16">Möchtest du tiefer in das Thema eintauchen? Um die Spreu vom Weizen zu trennen und den idealen Kaufzeitpunkt für Qualitätsaktien zu finden, empfehle ich dir den Blog <b data-path-to-node="16" data-index-in-node="166">„Dividendenalarm“</b>.</p>
<p data-path-to-node="17">Dort findest du eine seriöse Community und Tools, die dir helfen, deine Dividendenstrategie zu professionalisieren. Du kannst dich kostenfrei registrieren oder ein preiswertes Premium-Angebot nutzen, um gezielt die besten Einstiegschancen zu identifizieren.</p>
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		<title>Wenn zwei Schockwellen aufeinandertreffen</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/wenn-zwei-schockwellen-aufeinandertreffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 09:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Januar kam es zu einem Schock: Anthropic, das Unternehmen hinter dem KI-Modell Claude, kündigte ein spezialisiertes Rechts-Plugin an. Was zunächst wie eine technische Produktneuheit klingt, löste in den Tagen darauf einen Kurssturz aus, der die Software-Branche erschütterte. Am 3. Februar, dem ersten vollen Handelstag nach der Ankündigung, brachen die Kurse massiv ein: Thomson Reuters [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Januar kam es zu einem Schock: Anthropic, das Unternehmen hinter dem KI-Modell Claude, kündigte ein spezialisiertes Rechts-Plugin an. Was zunächst wie eine technische Produktneuheit klingt, löste in den Tagen darauf einen Kurssturz aus, der die Software-Branche erschütterte. Am 3. Februar, dem ersten vollen Handelstag nach der Ankündigung, brachen die Kurse massiv ein: Thomson Reuters verlor bis zu 19%, Relx (Eigentümer von LexisNexis) 15%, LegalZoom ebenfalls 18%. Analysten sprechen bereits vom &#8222;Claude Crash&#8220; und der &#8222;SaaSpocalypse&#8220; – eine Wortschöpfung aus SaaS (Software-as-a-Service, also Software als Abo) und Apokalypse.</p>
<p>Die zentrale Frage, die sich jetzt stellt: Ist das nur ein isoliertes Beben in der Legal-Tech-Ecke? Oder hängt dieser Absturz mit dem nervösen makroökonomischen Umfeld zusammen, das durch die Warsh-Nominierung und andere Faktoren verstärkt wurde?</p>
<p>Die kurze Antwort: Beides greift ineinander und verstärkt sich gegenseitig. Und genau das macht die Situation so gefährlich.</p>
<p>Um zu verstehen, was gerade passiert, müssen wir zwei völlig unterschiedliche Mechanismen auseinanderhalten – auch wenn sie am Ende zusammenwirken.</p>
<p><strong>Kraft Nummer 1: Der strukturelle Schock durch KI</strong></p>
<p>Anthropics Rechts-Plugin ist nicht einfach nur ein neues Produkt. Es signalisiert einen fundamentalen Wandel: KI-Modell-Anbieter greifen direkt Geschäftsmodelle an, die jahrzehntelang funktionierten. Thomson Reuters verdient sein Geld damit, Rechtsabteilungen Zugang zu juristischen Datenbanken und Tools für Dokumentenprüfung zu verkaufen – für viel Geld. Die Argumentation war immer: &#8222;Unsere Daten sind exklusiv, über Jahrzehnte kuratiert, durch keine Software zu ersetzen.&#8220;</p>
<p><strong>Kraft Nummer 2: Das nervöse Makro-Umfeld</strong></p>
<p>Parallel dazu läuft eine ganz andere Dynamik. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen – Zinsen, Liquidität, Inflation – wirken wie das Wetter, das alle Boote auf dem Meer beeinflusst. Und dieses Wetter ist gerade unbeständig.</p>
<p>Warum beide Kräfte zusammen explosive Wirkung entfalten und was das für deine Investments bedeutet, schildere ich ausführlich in meinem <a href="https://meine-geldseite-makrokompass.ghost.io/wenn-zwei-schockwellen-aufeinandertreffen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>neuen Newsletter</strong></a>.</p>
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		<title>Die Welle reiten: So nutzt du die Momentum-Strategie für dein Depot</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/momentum-strategie-aktien-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>
		<category><![CDATA[Momentum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du dich schon mal geärgert, dass du bei einer Rallye nur an der Seitenlinie standest, weil du dachtest: „Das ist doch schon viel zu teuer“? Oft ist das Gegenteil der Fall. Die Börsenpsychologie zeigt uns immer wieder, dass Erfolg weiteren Erfolg nach sich zieht. Wir schauen uns heute an, wie du das sogenannte Momentum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="3">Hast du dich schon mal geärgert, dass du bei einer Rallye nur an der Seitenlinie standest, weil du dachtest: „Das ist doch schon viel zu teuer“? Oft ist das Gegenteil der Fall. Die Börsenpsychologie zeigt uns immer wieder, dass Erfolg weiteren Erfolg nach sich zieht. Wir schauen uns heute an, wie du das sogenannte Momentum nutzt, um systematisch auf die Siegertreppchen der Wall Street zu steigen.</p>
<p data-path-to-node="4">Die Momentum-Strategie gehört zu den erfolgreichsten Ansätzen der Finanzwelt. Das Motto ist simpel: <b data-path-to-node="4" data-index-in-node="100">„The trend is your friend.“</b> Anstatt nach unterbewerteten Schnäppchen zu suchen, setzt du auf die Gewinner von heute, weil sie oft auch die Stars von morgen sind.</p>
<h3 data-path-to-node="5">Was genau steckt hinter dem Momentum-Effekt?</h3>
<p data-path-to-node="6">Das Prinzip basiert auf der Annahme, dass sich Trends an der Börse nicht sofort erschöpfen, sondern eine gewisse Zeit lang fortsetzen. Wer oben auf der Welle reitet, kommt schneller voran. Hier sind die fünf Säulen, die du kennen musst:</p>
<ul data-path-to-node="7">
<li>
<p data-path-to-node="7,0,0"><b data-path-to-node="7,0,0" data-index-in-node="0">1. Trendfolge als Motor:</b> Du schwimmst nicht gegen den Strom. Wenn eine Aktie steigt, gehst du davon aus, dass die kinetische Energie des Marktes sie noch ein Stück weiter nach oben trägt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,1,0"><b data-path-to-node="7,1,0" data-index-in-node="0">2. Die Selektion der Gewinner:</b> Du schaust dir die Performance der letzten 6 bis 12 Monate an. Nur die relativen Spitzenreiter schaffen es in dein Depot. Wir suchen die „Highflyer“, nicht die Sorgenkinder.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,2,0"><b data-path-to-node="7,2,0" data-index-in-node="0">3. Marktpsychologie (FOMO lässt grüßen):</b> Steigende Kurse ziehen Aufmerksamkeit an. Wenn die breite Masse sieht, dass eine Aktie läuft, wollen alle dabei sein. Diese Herdenmentalität befeuert den Trend oft weit über den fundamentalen Wert hinaus.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,3,0"><b data-path-to-node="7,3,0" data-index-in-node="0">4. Der richtige Ausstieg:</b> Momentum-Investing ist kein „Buy and Hold“ für die Ewigkeit. Die Kunst liegt darin, den Absprung zu finden, sobald die Luft dünner wird und der Trend sich abschwächt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,4,0"><b data-path-to-node="7,4,0" data-index-in-node="0">5. Diszipliniertes Risikomanagement:</b> Wo viel Schwung ist, kann es auch mal steil bergab gehen. Stop-Loss-Orders sind dein Sicherheitsgurt, um Gewinne zu sichern und Verluste zu begrenzen, wenn der Markt dreht.</p>
</li>
</ul>
<h3 data-path-to-node="8">Warum Einzelaktien die Formel-1 des Momentums sind</h3>
<p data-path-to-node="9">Während ETFs ganze Märkte abbilden, bieten <b data-path-to-node="9" data-index-in-node="43">Einzelaktien</b> die Chance auf echte Outperformance. Sie reagieren oft viel dynamischer auf Nachrichten und Trends. Das bietet dir die Möglichkeit für schnellere und höhere Gewinne – erfordert aber auch ein wachsames Auge.</p>
<p data-path-to-node="10">Wer Momentum bei Einzelaktien spielt, muss bereit sein, aktiv zu werden. Es ist eine Strategie für Macher, die den Markt nicht nur beobachten, sondern seine Dynamik aktiv nutzen wollen.</p>
<h3 data-path-to-node="11">Mein Fazit</h3>
<p data-path-to-node="12">Die Momentum-Strategie ist nichts für Anleger, die ihr Depot jahrelang nicht anschauen wollen. Aber für alle, die mit der Energie des Marktes gehen und von psychologischen Mustern profitieren möchten, ist sie ein mächtiges Werkzeug.</p>
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		<title>Warum deine Tech-Aktien crashen könnten – obwohl die Zahlen stimmen</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/warum-deine-tech-aktien-crashen-koennten-obwohl-die-zahlen-stimmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 16:33:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Makroanalyse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stell dir vor, Nvidia oder Microsoft melden fantastische Quartalszahlen – und trotzdem stürzt der Kurs plötzlich um 20 % ab. Ohne Vorwarnung. Klingt unlogisch? Ist aber ein reales Szenario. Der Grund dafür liegt nicht in den USA, sondern in Japan. Es geht um das sogenannte Carry Trade-Geschäft. Vereinfacht gesagt: Große Investoren leihen sich billiges Geld [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="3">Stell dir vor, Nvidia oder Microsoft melden fantastische Quartalszahlen – und trotzdem stürzt der Kurs plötzlich um 20 % ab. Ohne Vorwarnung.</p>
<p data-path-to-node="4">Klingt unlogisch? Ist aber ein reales Szenario.</p>
<p data-path-to-node="5">Der Grund dafür liegt nicht in den USA, sondern in Japan. Es geht um das sogenannte <b data-path-to-node="5" data-index-in-node="84">Carry Trade</b>-Geschäft.</p>
<p data-path-to-node="6">Vereinfacht gesagt: Große Investoren leihen sich billiges Geld in Japan, um damit US-Tech-Aktien zu kaufen. Das funktioniert prächtig, solange der Yen ruhig bleibt. Doch wenn sich der Wind in Japan dreht, werden diese Investoren gezwungen, ihre US-Aktien massenhaft auf den Markt zu werfen – egal wie gut die Unternehmen laufen.</p>
<p data-path-to-node="7"><b data-path-to-node="7" data-index-in-node="0">Warum das für dich wichtig ist – auch ohne Japan-Aktien</b></p>
<p data-path-to-node="8">Viele Anleger unterschätzen diesen &#8222;Schmetterlingseffekt&#8220;. Wenn du in US-Tech oder den breiten Markt investiert bist, sitzt du unwissentlich mit im Boot. Wir haben im August 2024 bereits gesehen, wie schnell dieser Mechanismus die Kurse in den Keller reißen kann. Und die Gefahr ist noch nicht gebannt.</p>
<p data-path-to-node="9">Doch ab welchem Yen-Kurs wird es wirklich kritisch? Und wie kannst du dein Depot davor schützen, bevor die große Verkaufswelle rollt?</p>
<p data-path-to-node="10">In meinem neuesten <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="19">Makro-Newsletter</b> habe ich das Thema seziert. Dort erfährst du:</p>
<ul data-path-to-node="11">
<li>
<p data-path-to-node="11,0,0">Warum das Jahr 2026 eine Schlüsselrolle spielt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="11,1,0">Bei welchen konkreten Kursmarken du hellhörig werden musst.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="11,2,0">Wie du dich vorbereitest, ohne in Panik zu verfallen.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="12">Lies die vollständige Analyse jetzt im Newsletter:</p>
<p data-path-to-node="13">👉 <b data-path-to-node="13" data-index-in-node="3">Hier geht’s zum Artikel: <a href="https://meine-geldseite-makrokompass.ghost.io/p/33427266-0c8d-4b60-af2d-352b54b4bc8b/" target="_blank" rel="noopener">Die Zeitbombe im Carry Trade</a></b></p>
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		<title>Absicherung gegen fallende Kurse: So schützt du dein Depot </title>
		<link>https://meine-geldseite.de/wie-man-sich-gegen-einen-crash-absichert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 09:55:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Optionsschein]]></category>
		<category><![CDATA[Put]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hierzulande sind vergleichsweise wenige Menschen in Aktien investiert. Das liegt zum großen Teil an den erschreckend geringen Kenntnissen über Geldanlage, aber auch an einer weit verbreiteten Angst vor Verlusten. Zumal sich die Aktienmärkte nach dem starken Börsenjahr 2025 weiterhin auf hohem Niveau befinden. Verständlicherweise fragen sich viele Anleger, wie lange das noch gut gehen kann, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="3">Hierzulande sind vergleichsweise wenige Menschen in Aktien investiert. Das liegt zum großen Teil an den erschreckend geringen Kenntnissen über Geldanlage, aber auch an einer weit verbreiteten Angst vor Verlusten. Zumal sich die Aktienmärkte nach dem starken Börsenjahr 2025 weiterhin auf hohem Niveau befinden. Verständlicherweise fragen sich viele Anleger, wie lange das noch gut gehen kann, nachdem der DAX zum Jahresstart 2026 die Marke von <b data-path-to-node="3" data-index-in-node="444">24.600 Punkten</b> erreicht hat.</p>
<p data-path-to-node="4">Was vor allem Anfänger meist nicht wissen: Gegen fallende Kurse kann man sich auf unterschiedliche Weise absichern. Genauso, wie man sich als Immobilienbesitzer gegen Gebäudeschäden oder als Fahrzeughalter gegen Unfallschäden versichern kann, geht dies auch mit Aktien oder einem Aktienportfolio. Das kostet natürlich Geld, lässt einen aber auch ruhig schlafen. Deshalb möchte ich hier eine Absicherungsvariante erläutern, die sich recht einfach umsetzen lässt – durch den Kauf von <b data-path-to-node="4" data-index-in-node="482">Put-Optionsscheinen</b>.</p>
<p data-path-to-node="5">Optionsscheine sind Derivate, also aus einem Index oder einer Aktie abgeleitete Finanzinstrumente. Sie werden von Banken herausgegeben und verkauft. Damit kann man – für vergleichsweise wenig Geld – auf eine Wertentwicklung des entsprechenden Index oder einer Aktie spekulieren und auf diese Weise auch ein Aktiendepot absichern.</p>
<h3 data-path-to-node="6">Ein konkretes Rechenbeispiel (Januar 2026)</h3>
<p data-path-to-node="7">Angenommen, wir haben ein Aktiendepot aus deutschen Unternehmen im Wert von <b data-path-to-node="7" data-index-in-node="76">10.000 Euro</b> und wir wollen es gegen Verluste absichern. Dafür müssen wir einige Zahlen kennen und dann eine einfache Berechnung ausführen:</p>
<ol start="1" data-path-to-node="8">
<li>
<p data-path-to-node="8,0,0"><b data-path-to-node="8,0,0" data-index-in-node="0">Depotwert durch Indexstand teilen:</b> Wir nehmen den Depotwert (10.000 €) und teilen diesen durch den aktuellen Stand des DAX, der heute bei <b data-path-to-node="8,0,0" data-index-in-node="138">24.600 Punkten</b> steht.</p>
<ul data-path-to-node="8,0,1">
<li>
<p data-path-to-node="8,0,1,0,0"><i data-path-to-node="8,0,1,0,0" data-index-in-node="0">Rechnung: 10.000 / 24.600 = 0,4065</i></p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,1,0"><b data-path-to-node="8,1,0" data-index-in-node="0">Berechnung der Stückzahl:</b> Da DAX-Optionsscheine in der Regel ein Bezugsverhältnis von <b data-path-to-node="8,1,0" data-index-in-node="86">0,01</b> haben (man benötigt 100 Scheine, um einen Index-Punkt abzubilden), multiplizieren wir diesen Wert mit 100.</p>
<ul data-path-to-node="8,1,1">
<li>
<p data-path-to-node="8,1,1,0,0"><i data-path-to-node="8,1,1,0,0" data-index-in-node="0">Rechnung: 0,4065 x 100 = 40,65</i></p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,2,0"><b data-path-to-node="8,2,0" data-index-in-node="0">Ergebnis:</b> Wir benötigen also gerundet <b data-path-to-node="8,2,0" data-index-in-node="38">41 Put-Optionsscheine</b>, um unser 10.000-Euro-Depot abzusichern.</p>
</li>
</ol>
<h3 data-path-to-node="9">Die Wahl des passenden Scheins</h3>
<p data-path-to-node="10">Für unser Beispiel nutzen wir den Put-Optionsschein der <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="56">Deutschen Bank</b> mit der <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="79">WKN DH430N</b> (ISIN: DE000DH430N1). Dieses Papier hat eine Laufzeit bis zum <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="152">18.12.2026</b>. Der Basispreis (Strike) liegt bei <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="198">24.200 Punkten</b>. Das bedeutet: Die Versicherung greift, sobald der DAX unter dieses Niveau fällt (also nach einem leichten Rückgang von ca. 1,6 % vom aktuellen Stand).</p>
<p data-path-to-node="11"><b data-path-to-node="11" data-index-in-node="0">Die Kosten der Absicherung:</b></p>
<ul data-path-to-node="12">
<li>
<p data-path-to-node="12,0,0"><b data-path-to-node="12,0,0" data-index-in-node="0">Briefkurs (Kaufpreis):</b> 11,56 € pro Stück</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,1,0"><b data-path-to-node="12,1,0" data-index-in-node="0">Benötigte Menge:</b> 41 Stück</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,2,0"><b data-path-to-node="12,2,0" data-index-in-node="0">Gesamtkosten:</b> 41 x 11,56 € = <b data-path-to-node="12,2,0" data-index-in-node="29">473,96 €</b></p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="13">Das entspricht etwa <b data-path-to-node="13" data-index-in-node="20">4,74 %</b> unseres Depotwertes. Nun muss jeder selbst entscheiden, ob ihm diese &#8222;Beruhigungspille&#8220; dieses Geld wert ist. Der Vorteil: Sollte der DAX bis Ende 2026 massiv einbrechen, würden die Gewinne aus diesem Optionsschein die Verluste im Depot ab dem Niveau von 24.200 Punkten nahezu vollständig ausgleichen.</p>
<p data-path-to-node="14"><b data-path-to-node="14" data-index-in-node="0">Die günstigere Alternative:</b> Wer nur einen &#8222;Katastrophenschutz&#8220; möchte (Absicherung erst bei einem Crash von z. B. 20 %), wählt einen Schein mit einem deutlich tieferen Basispreis (z. B. 19.000 Punkte). Ein solcher Schein kostet nur einen Bruchteil (oft unter 1 % des Depotwertes), schützt aber eben nicht vor kleineren oder mittleren Korrekturen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-geldseite.de/wie-man-sich-gegen-einen-crash-absichert/">Absicherung gegen fallende Kurse: So schützt du dein Depot </a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-geldseite.de">Meine Geldseite</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die unsichtbaren Giganten: Wie Du Hidden Champions findest</title>
		<link>https://meine-geldseite.de/die-unsichtbaren-giganten-wie-du-hidden-champions-findest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[thomasblees]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 10:44:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du schon mal von den &#8222;Hidden Champions&#8220; gehört? Diese geheimen Stars der Wirtschaftswelt sind wie versteckte Schätze, die nur darauf warten, von dir entdeckt zu werden. Ein Hidden Champion ist ein Unternehmen, das weltweit führend in ihrem Bereich ist, das aber kaum jemand kennt. Hidden Champions dominieren oft kleine, aber wichtige Marktnischen und haben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du schon mal von den &#8222;Hidden Champions&#8220; gehört? Diese geheimen Stars der Wirtschaftswelt sind wie versteckte Schätze, die nur darauf warten, von dir entdeckt zu werden. Ein Hidden Champion ist ein Unternehmen, das weltweit führend in ihrem Bereich ist, das aber kaum jemand kennt. Hidden Champions dominieren oft kleine, aber wichtige Marktnischen und haben folgende Charakteristika:</p>
<p>&#8211; Marktführerschaft in Nischen: Diese Firmen sind oft nicht die größten, aber in ihrer speziellen Nische unschlagbar.<br />
&#8211; Innovation: Sie investieren viel in Forschung und Entwicklung und sind oft Vorreiter in ihrer Branche.<br />
&#8211; Kundennähe: Sie kennen ihre Kunden und deren Bedürfnisse ganz genau.<br />
&#8211; Langfristige Perspektive: Sie denken nicht in Quartalen, sondern in Jahrzehnten.</p>
<p><strong>Wie findet man Hidden Champions?</strong><br />
Aktienscreener sind hier die erste Anlaufstation; etwa <a href="https://finviz.com/?a=472134762" target="_blank" rel="noopener"><strong>Finviz</strong></a> oder <a href="https://www.chartmill.com/home?a=102667" target="_blank" rel="noopener"><strong>Chartmill</strong></a>. Du kannst damit Unternehmen nach bestimmten Kriterien filtern. Hier sind ein paar Tipps, worauf du achten solltest:<br />
&#8211; Marktkapitalisierung: Viele Hidden Champions sind mittelständische Unternehmen.<br />
&#8211; ROE (Return on Equity): Ein hoher ROE kann ein Zeichen für ein effizient geführtes Unternehmen sein.<br />
&#8211; Schuldenquote: Ein Unternehmen mit wenig Schulden ist oft finanziell gesünder.<br />
&#8211; Umsatzwachstum: Konstantes Wachstum ist ein gutes Zeichen.</p>
<p><strong>Auswahlkriterien:</strong><br />
Wenn du potenzielle Hidden Champions gefunden hast, solltest du folgende Punkte genauer betrachten:<br />
&#8211; Dominanz in der Nische: Ist das Unternehmen wirklich führend in seinem Bereich?<br />
&#8211; Nachhaltige Wettbewerbsvorteile: Hat es Patente, starke Marken oder spezielle Technologien?<br />
&#8211; Globale Ausrichtung: Sind die Unternehmen auch international erfolgreich?<br />
&#8211; Langfristige Performance: Wie hat sich das Unternehmen über die Jahre geschlagen?</p>
<p><strong>SWOT-Analyse: Dein Werkzeug zur Bewertung</strong><br />
Die SWOT-Analyse hilft dir, ein Unternehmen rundum zu betrachten. Sie besteht aus vier Teilen:<br />
&#8211; Stärken: Was macht das Unternehmen besonders gut?<br />
&#8211; Schwächen: Wo hat es Nachholbedarf?<br />
&#8211; Chancen: Welche Möglichkeiten könnte das Unternehmen nutzen?<br />
&#8211; Risiken: Welche Gefahren lauern?</p>
<p>Hidden Champions sind eine spannende Angelegenheit. Mit der richtigen Herangehensweise kannst du Unternehmen entdecken, die trotz geringer Bekanntheit großartige Leistungen erbringen. Aber vergiss nicht: Jede Investition birgt Risiken, also mach deine Hausaufgaben gründlich.</p>
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